Wöchentliches Roundup

GoHighLevel Roundup KW32/2026: AI-Preise & WhatsApp

9. August 2026
Dirk Schmid
14 Min. Lesezeit
GoHighLevel Update KW32/2026, Roboter zeigt feste AI-Preise für Conversation AI, Voice AI und Content AI, dazu WhatsApp-Usernamen und Company Custom Fields in Snapshots

Willkommen zurück zum wöchentlichen GoHighLevel Roundup! Die Kalenderwoche 32 (03.08. bis 09.08.2026) hat einige richtig spannende Updates gebracht, die vor allem für Agenturen mit SaaS-Modell interessant sind. Das absolute Highlight: Du kannst jetzt endlich feste Preise für deine AI-Produkte festlegen, statt dich mit undurchsichtigen Token-basierten Markups herumzuschlagen. Das allein dürfte die Art und Weise verändern, wie viele von euch ihre Conversation AI und Voice AI verkaufen.

Dazu kommen praktische Neuerungen wie Company Custom Fields in Snapshots, die endlich B2B-Setups skalierbar machen, sowie die Vorbereitung auf WhatsApp Usernames, ein Feature, das die Kontaktaufnahme ohne Telefonnummer ermöglicht. Auch das Prospecting-Tool und die TikTok Lead Ads Integration haben Updates bekommen. Und natürlich gibt es wieder frische Templates. In diesem Roundup gehe ich alle Änderungen durch, bewerte die wichtigsten Features detailliert und zeige dir, wie du sie konkret in deinem Agentur-Alltag nutzt. Los geht's!

Alle Updates der Woche im Überblick

Update Kategorie Datum Relevanz
Set a Fixed Price for Your AI Products Neues Feature 07.08.2026 🔥 Hoch
Company Custom Fields in Snapshots Neues Feature 06.08.2026 🔥 Hoch
WhatsApp Usernames Neues Feature 07.08.2026 ⚡ Mittel
AI Studio Erkennung in Prospecting Neues Feature 06.08.2026 ⚡ Mittel
TikTok Lead Ads Marketplace-Migration Verbesserung 07.08.2026 ⚡ Mittel
Fix: Korrekte E-Mail bei App-Plan-Änderung Bug-Fix 07.08.2026 ✨ Niedrig
Neue Templates (Web, Funnel, Email, Social, Ads) Neues Feature 08.08.2026 ✨ Niedrig

Die Top-Features der Woche im Detail

🔥 Feste Preise für deine AI-Produkte

Das ist für mich das wichtigste Update der Woche, und wenn du AI-Produkte über dein SaaS-Modell verkaufst, wirst du es lieben. Bisher konntest du deinen Sub-Accounts für Conversation AI und Voice AI nur einen Markup auf die tatsächliche Nutzung berechnen. Das Problem dabei: Die Kosten basieren auf Tokens. Und Tokens sind für Endkunden praktisch unmöglich zu verstehen oder gar im Voraus zu kalkulieren. Wie erklärst du einem Restaurantbesitzer oder einem Handwerker, dass sein AI-Chatbot mal 3 Cent und mal 8 Cent pro Nachricht kostet, abhängig von der Länge und Komplexität?

Genau dieses Problem löst das neue Feature. Ab sofort kannst du einen festen Preis für deine AI-Produkte festlegen. Ein konkretes Beispiel: Du berechnest einfach 0,50 Dollar pro Nachricht, die über die Conversation AI läuft, immer denselben Betrag, egal wie hoch die tatsächlichen Verarbeitungskosten auf deiner Seite sind. Das Beste daran: Du entscheidest pro Produkt und pro Sub-Account separat, ob du das Markup-Modell oder den Fixpreis nutzt. Und du kannst jederzeit zwischen beiden Modellen wechseln.

Warum das ein Gamechanger ist? Ganz einfach: Preistransparenz verkauft. Wenn dein Kunde einen einzigen, klaren Preis sieht, ohne verwirrende Rechnereien, wird der Verkauf deiner AI-Produkte deutlich einfacher. Du kannst mit festen Paketen arbeiten, sauber kalkulieren und den Mehrwert deiner Voice AI und Conversation AI viel überzeugender kommunizieren. Kein Kunde springt mehr ab, weil er Angst vor unkalkulierbaren Kosten hat.

Ein wichtiger Hinweis zur Praxis: Du wirst auf deiner Seite weiterhin nach der tatsächlichen Nutzung abgerechnet. Es lohnt sich also, deine eigenen Zahlen genau anzuschauen, bevor du einen Fixpreis festlegst. Setze ihn so, dass deine Marge auch bei intensiver Nutzung stimmt. Kalkuliere lieber mit einem kleinen Puffer, um nicht bei Vielnutzern ins Minus zu rutschen. Das Markup-Modell bleibt übrigens weiterhin voll verfügbar, falls du es bevorzugst.

Bewertung:

  • Praxisrelevanz: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (9/10)
  • Zeitersparnis: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (7/10)
  • Umsatzpotenzial: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (10/10)
  • Benutzerfreundlichkeit: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (9/10)

🔥 Company Custom Fields jetzt in Snapshots unterstützt

Wenn du im B2B-Bereich arbeitest oder mehrere Kunden mit ähnlichen Setups betreust, ist das ein Feature, auf das du wahrscheinlich schon lange gewartet hast. Snapshots sind das zentrale Werkzeug, mit dem Agenturen wiederholbare Setups über viele Sub-Accounts hinweg skalieren. Bisher hatte das aber eine ärgerliche Lücke: Company Custom Fields, also benutzerdefinierte Felder auf Firmenebene, wurden nicht mitgenommen. Für B2B-Setups bedeutete das, dass du in jedem einzelnen Sub-Account diese Felder manuell neu anlegen musstest. Ein echter Zeitfresser und eine Quelle für Inkonsistenzen.

Damit ist jetzt Schluss. Company Custom Fields werden ab sofort in Snapshots eingeschlossen. Wenn du einen Snapshot lädst, werden die Feldkonfigurationen automatisch in den Ziel-Sub-Account kopiert. So kannst du eine konsistente Company-Datenstruktur über all deine Kunden hinweg beibehalten, ohne jedes Mal von vorne anzufangen.

Die Nutzung ist denkbar einfach. Du gehst ins Agency Dashboard und öffnest in der Seitenleiste die Account Snapshots. Dort klickst du auf Create New Snapshot und wählst einen Quell-Sub-Account, der die benötigten Company Custom Fields enthält. Dann erstellst du den Snapshot und lädst ihn in den Ziel-Sub-Account. Die Company Custom Field Konfiguration wird beim Anwenden des Snapshots automatisch mit übernommen. Fertig.

Warum das so wichtig ist: Für alle, die im CRM mit strukturierten Firmendaten arbeiten, etwa im B2B-Vertrieb, wird das Onboarding neuer Kunden massiv beschleunigt. Statt jedes Feld einzeln nachzubauen, richtest du deine Struktur einmal sauber ein und rollst sie per Snapshot aus. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Fehler und sorgt dafür, dass deine Reportings und Pipelines über alle Accounts hinweg einheitlich funktionieren. Gerade bei komplexeren B2B-Automatisierungen, in denen Firmendaten eine Rolle spielen, ist das ein enormer Fortschritt für die Skalierbarkeit.

Bewertung:

  • Praxisrelevanz: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (9/10)
  • Zeitersparnis: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (9/10)
  • Umsatzpotenzial: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (6/10)
  • Benutzerfreundlichkeit: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (8/10)

⚡ WhatsApp Usernames: Kontakte ohne Telefonnummer

Meta rollt für WhatsApp gerade eine spannende Neuerung aus: Usernames. Damit können Menschen ein Unternehmen anschreiben, ohne jemals ihre Telefonnummer preiszugeben. HighLevel hat die Unterstützung dafür proaktiv eingebaut, noch bevor Meta das Feature flächendeckend ausrollt. Der Vorteil für dich: Sobald das Feature in deinem Markt ankommt, werden diese Kunden automatisch als Kontakte erfasst, ohne dass du etwas tun musst.

Konkret funktioniert das so: Wenn ein WhatsApp-Nutzer, der einen Username aktiviert hat, dein Unternehmen zum allerersten Mal anschreibt, also ein komplett neuer Kontakt, der dir noch nie geschrieben hat, dann erstellt HighLevel automatisch einen Kontakt aus seinem Username und seiner business-scoped User ID (BSUID). Da HighLevel das schon vor Metas Release vorbereitet hat, bist du vom ersten Tag an bereit, wenn Usernames in deiner Region ausgerollt werden.

Jetzt das Wichtigste für alle, die jetzt nervös werden: An deinem bestehenden Setup ändert sich absolut nichts. Das Feature betrifft ausschließlich brandneue Inbound-Nachrichten von Kunden, die einen WhatsApp-Username aktiviert haben. Das Messaging über Telefonnummern funktioniert exakt wie bisher. Du sendest und empfängst auf Telefonnummern ohne jeglichen Unterschied im Verhalten. Auch der Kontaktimport bleibt unangetastet, das Importieren von Kontakten über Telefonnummern läuft genau wie heute. Und deine bestehenden Kontakte samt ihrer kompletten Konversationshistorie bleiben unverändert. Keine Migration, keine Störung laufender Automatisierungen.

Warum das relevant ist: Datenschutz wird für Endkunden immer wichtiger. Viele Menschen zögern, ihre private Telefonnummer an ein Unternehmen weiterzugeben. Mit Usernames senkst du diese Hemmschwelle deutlich. Für Agenturen, die WhatsApp als Kanal in Conversations nutzen, bedeutet das potenziell mehr Erstkontakte und einen niedrigschwelligeren Einstieg für Interessenten. Das Feature ist ein gutes Beispiel dafür, wie HighLevel Plattformänderungen von Meta vorausdenkt, damit du nicht plötzlich hinterherhinkst.

Bewertung:

  • Praxisrelevanz: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (7/10)
  • Zeitersparnis: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/10)
  • Umsatzpotenzial: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (7/10)
  • Benutzerfreundlichkeit: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (9/10)

⚡ AI Studio Website-Erkennung im Prospecting

Das Prospecting-Tool von HighLevel bekommt ein Upgrade bei der Website-Hosting-Erkennung in den Marketing Audit Reports. Ab sofort erkennt Prospecting auch Websites, die mit LeadConnector AI Studio gebaut wurden. Damit bekommst du einen vollständigeren Überblick über den Website-Technologie-Stack deiner Interessenten.

Der Website-Hosting-Bereich des Marketing Audit Reports erkennt jetzt Websites, die mit folgenden Systemen erstellt wurden: WordPress, LeadConnector, LeadConnector AI Studio (neu), Webflow, Wix, Squarespace und Framer. Wenn die Website deines Interessenten von AI Studio betrieben wird, wird sie jetzt korrekt identifiziert und im Audit Report abgebildet.

Warum das nützlich ist: Je genauer du weißt, womit die Website eines potenziellen Kunden gebaut wurde, desto besser kannst du deine Ansprache und dein Angebot zuschneiden. Du erkennst Migrations- und Website-Chancen mit größerer Sicherheit. Wenn du siehst, dass ein Prospect noch auf einer veralteten oder unpassenden Lösung sitzt, hast du einen konkreten Aufhänger für dein Verkaufsgespräch. Und da immer mehr Unternehmen auf AI-generierte Websites setzen, bleibt deine Analyse auf dem aktuellen Stand.

Die AI Studio Erkennung ist standardmäßig für alle Nutzer aktiviert. Wenn du sie nicht in deinem Website-Hosting-Audit haben möchtest, gehst du einfach zu Prospecting, dann Settings, dann Report settings und dort Website hosting. Dort entfernst du das Häkchen bei LeadConnector AI Studio und speicherst. Das Feature ist sowohl für Free- als auch für Premium-Prospecting-Nutzer verfügbar. Ein solides, unaufgeregtes Update, das die Qualität deiner Lead-Recherche verbessert und dir bessere Ansatzpunkte für die Akquise liefert.

Bewertung:

  • Praxisrelevanz: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (7/10)
  • Zeitersparnis: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (6/10)
  • Umsatzpotenzial: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (7/10)
  • Benutzerfreundlichkeit: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (8/10)

⚡ TikTok Lead Ads: Migration auf Marketplace-Architektur

Die TikTok Lead Ads Integration wurde auf das Marketplace-Framework migriert. Das klingt erstmal technisch und wenig aufregend, ist aber eine wichtige Grundlage für die Zukunft. Die Migration verbessert im Hintergrund, wie TikTok Lead Ads Accounts verbunden und verwaltet werden, während die Erfahrung für bestehende Nutzer gleich bleibt. Gleichzeitig legt sie das Fundament für zukünftiges Multi-Account-Support und fortgeschrittene TikTok Lead Ads Funktionen.

Was sich konkret verbessert: Erstens die Sicherheit. TikTok Lead Ads Verbindungen nutzen jetzt Marketplace-Authentifizierungsflows, was das Handling von Zugangsdaten und die Account-Sicherheit verbessert. Zweitens die Zukunftsfähigkeit. Die Integration läuft nun auf einer skalierbaren Marketplace-Grundlage, die für kommende Erweiterungen ausgelegt ist. Drittens die Basis für Multi-Account-Support. Diese Migration ermöglicht künftig, mehrere TikTok-Accounts innerhalb desselben Standorts zu verbinden und zu verwalten. Und viertens die nahtlose Migration selbst. Bestehende TikTok Lead Ads Verbindungen funktionieren weiter, ohne dass du dein Setup neu konfigurieren musst.

So läuft es ab: Bestehende TikTok Lead Ads Nutzer werden automatisch auf die Marketplace-basierte Integration migriert, sobald das Feature aus den Labs kommt. Neue Verbindungen laufen bereits über die Marketplace-Architektur. Du kannst deine TikTok Lead Ad Funktionalität weiter wie gewohnt nutzen, ohne Änderungen an deinem bestehenden Setup. Aktuell bleiben ältere Verbindungen noch in der bisherigen Architektur, künftig werden alle Verbindungen ohne dein Zutun migriert.

Für dich als Agentur, die Paid Ads für Kunden betreut, ist besonders der geplante Multi-Account-Support interessant. Wenn du mehrere TikTok-Werbekonten für verschiedene Kunden verwaltest, wird diese Grundlage später deine Arbeit erheblich vereinfachen. Vorerst ist es vor allem ein Infrastruktur-Update, das im Hintergrund für mehr Stabilität und Sicherheit sorgt.

Bewertung:

  • Praxisrelevanz: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (6/10)
  • Zeitersparnis: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/10)
  • Umsatzpotenzial: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/10)
  • Benutzerfreundlichkeit: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ (7/10)

Weitere Updates der Woche

Neben den großen Features gab es noch zwei kleinere, aber trotzdem erwähnenswerte Änderungen:

✨ Fix: Korrekte E-Mail bei Änderungen von Marketplace-App-Plänen. Ein sauberer Bug-Fix für alle SaaS-Agenturen: Wenn ein Marketplace-App-Plan, der Teil eines deiner SaaS-Pläne ist, aktualisiert oder gelöscht wird und die App dadurch automatisch aus deinem SaaS-Plan entfernt wird, bekommst du jetzt eine E-Mail, die korrekt erklärt, was passiert ist. Vorher stand in dieser E-Mail fälschlicherweise, dass die App deinstalliert wurde. Jetzt kannst du der Benachrichtigung vertrauen und weißt, dass eine Plan-Änderung und keine Deinstallation der Grund war. So triffst du die richtige Folgeentscheidung ohne Verwirrung. Der Fix betrifft ausschließlich Benachrichtigungen, die beim Löschen oder Aktualisieren eines an einen SaaS-Plan gebundenen App-Plans versendet werden. Benachrichtigungen bei einer tatsächlichen App-Deinstallation bleiben unverändert.

✨ Neue Templates veröffentlicht. Wie fast jede Woche gibt es frische Vorlagen. Diese Woche neu dabei: ein neues Website-Template (Travel & Hospitality), ein neues Funnel-Template (Home Services), ein neues Email-Template (Beauty & Fashion), acht neue Social-Templates (jeweils zwei für Automotive, Medical, Legal und Marketing Agency) sowie vier neue Facebook Ad Templates (Tea Parlors, RV Rentals, Boat Tours und Holistic Wellness). Die Templates sind voll anpassbar und professionell gestaltet, sodass du dir Arbeit sparst und dich auf die Ansprache deiner Zielgruppe konzentrieren kannst. Gerade der Social Planner profitiert von den neuen Social-Vorlagen.

Weiterführende Videos der Woche

Auch wenn es diese Woche kein offizielles Release-Radar-Video gab, findest du in der Community einige sehenswerte Videos rund um GoHighLevel:

Besonders empfehlenswert für alle, die mit Memberships arbeiten, ist das Video zu den automatisch hinzugefügten Live-Sessions. Und wenn du deine Calendar-Buchungsseiten optimieren möchtest, lohnt sich das Video zur richtigen Konfiguration von Booking Pages.

Community-Highlights

Die deutschsprachige GoHighLevel-Community diskutiert diese Woche vor allem das Fixpreis-Feature für AI-Produkte. Viele Agenturinhaber sind begeistert, weil es endlich eine saubere Antwort auf die immer wiederkehrende Kundenfrage "Was kostet mich das genau?" gibt. Der Tenor: Wer AI-Chatbots oder Voice-Agenten verkauft, kann jetzt mit klaren Paketpreisen arbeiten und die Verkaufsgespräche werden deutlich einfacher.

Ebenfalls viel Zustimmung gibt es für die Company Custom Fields in Snapshots. Gerade B2B-fokussierte Agenturen hatten dieses Feature schon länger auf dem Wunschzettel. Mehrere Nutzer berichten, dass sie ihre Onboarding-Prozesse jetzt komplett überarbeiten und noch stärker standardisieren wollen.

Ein Tipp aus der Community zum WhatsApp-Username-Feature: Auch wenn Meta das Feature in Deutschland noch nicht überall ausgerollt hat, lohnt es sich, jetzt schon zu prüfen, ob deine Workflows auf Kontakte ohne Telefonnummer vorbereitet sind. Wenn du in Workflows bestimmte Aktionen an die Telefonnummer knüpfst, solltest du diese Logik gegebenenfalls anpassen, damit auch Username-Kontakte sauber verarbeitet werden.

FAQ zu den Updates der KW32/2026

Kann ich für jedes AI-Produkt einen anderen Preismodus wählen? Ja. Du kannst pro Produkt und pro Sub-Account separat entscheiden, ob du das Markup-Modell oder einen festen Preis nutzt. Du kannst zum Beispiel für Conversation AI einen Fixpreis setzen und bei Voice AI beim Markup bleiben. Auch ein Wechsel zwischen beiden Modellen ist jederzeit möglich.
Werde ich bei einem Fixpreis trotzdem nach tatsächlicher Nutzung abgerechnet? Auf deiner Seite ja. Du zahlst weiterhin nach der realen Nutzung. Deshalb solltest du deinen Fixpreis so kalkulieren, dass deine Marge auch bei intensiver Nutzung stimmt. Ein Puffer schützt dich davor, bei Vielnutzern ins Minus zu rutschen.
Muss ich für die WhatsApp Usernames etwas an meinem Setup ändern? Nein. Dein bestehendes Setup bleibt komplett unverändert. Das Feature betrifft nur brandneue Inbound-Nachrichten von Kunden, die einen Username aktiviert haben. Messaging über Telefonnummern, Kontaktimport und bestehende Kontakte funktionieren genau wie bisher.
Wie übertrage ich Company Custom Fields per Snapshot? Gehe ins Agency Dashboard, öffne Account Snapshots, klicke auf Create New Snapshot und wähle den Quell-Sub-Account mit den benötigten Feldern. Erstelle den Snapshot und lade ihn in den Ziel-Sub-Account. Die Company Custom Field Konfiguration wird beim Anwenden automatisch mit übernommen.
Muss ich meine TikTok Lead Ads Integration neu einrichten? Nein. Bestehende Verbindungen funktionieren weiter und werden automatisch migriert, sobald das Feature aus den Labs kommt. Du musst nichts neu konfigurieren. Neue Verbindungen laufen bereits über die Marketplace-Architektur.
Ist die AI Studio Erkennung im Prospecting kostenpflichtig? Nein. Die Erkennung ist standardmäßig für alle Nutzer aktiviert und sowohl für Free- als auch für Premium-Prospecting-Nutzer verfügbar. Du kannst sie in den Report-Einstellungen bei Bedarf deaktivieren.

Fazit

Die KW32/2026 war eine starke Woche für SaaS-Agenturen. Das Highlight ist ganz klar die Möglichkeit, feste Preise für deine AI-Produkte festzulegen. Dieses eine Feature kann die Art, wie du Conversation AI und Voice AI verkaufst, grundlegend verändern, weil es endlich die Preistransparenz bringt, die Endkunden brauchen, um sich für dein Angebot zu entscheiden. Wenn du auch nur einen AI-Baustein in deinem Portfolio hast, solltest du dir dieses Feature diese Woche noch ansehen.

Dicht dahinter folgen die Company Custom Fields in Snapshots, die vor allem für B2B-Agenturen ein echter Fortschritt in Sachen Skalierbarkeit sind. Und mit den WhatsApp Usernames beweist HighLevel wieder einmal, dass die Plattform Plattformänderungen großer Player wie Meta vorausdenkt, damit du immer einen Schritt voraus bist. Dazu kommen solide Verbesserungen im Prospecting, bei TikTok Lead Ads sowie ein hilfreicher Bug-Fix und frische Templates.

Mein Tipp: Priorisiere diese Woche das AI-Fixpreis-Feature und überarbeite deine Angebotsstruktur. Und wenn du im B2B unterwegs bist, nutze die Gelegenheit, deine Snapshot-Setups mit Company Custom Fields zu standardisieren. Bis zum nächsten Roundup!

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Dirk Schmid, Geschäftsführer der Upscaled Media GmbH

Über den Autor

Dirk Schmid

Geschäftsführer der Upscaled Media GmbH

Wir setzen GoHighLevel seit Jahren als Marketing- und Automatisierungssystem für lokale Dienstleister und Handwerksbetriebe im DACH-Raum ein. In echten Kundenkampagnen, nicht nur in der Theorie als Affiliate-Partner. Was hier steht, kommt aus der täglichen Agenturpraxis. Deshalb schreiben wir auch, was nicht funktioniert, wo GoHighLevel an Grenzen stößt oder es bessere Alternativen gibt.