Wöchentliches Roundup

GoHighLevel Update KW34/2026: Calendar AI & Multi-LLM

23. August 2026
Dirk Schmid
15 Min. Lesezeit
GoHighLevel Update KW34/2026, Roboter zeigt Kalender AI, die einen Termin automatisch erstellt, mit angebundenem AI Agent für ChatGPT, Claude und Google Gemini sowie dem Ablauf von Leads über Kalender und Automatisierung zu Kunden

Willkommen zum wöchentlichen GoHighLevel Roundup für die Kalenderwoche 34 (17.08. bis 23.08.2026). Diese Woche hat es in sich, und zwar richtig. GoHighLevel dreht das Tempo bei den KI-Funktionen weiter hoch: Mit Calendar AI kannst du jetzt komplette Buchungskalender per Beschreibung erstellen lassen, und der AI Agent im Workflow bekommt endlich die Auswahl zwischen OpenAI, Anthropic und Google. Für alle, die datengetrieben arbeiten, gibt es außerdem ein echtes Highlight: Deine Custom Fields lassen sich nun als echte Metriken in Dashboards und Reports auswerten, ohne Umweg über Excel.

Daneben gibt es eine ganze Reihe praktischer Verbesserungen, die den Alltag deutscher Agenturen und KMU spürbar erleichtern: sauberere Kartenhinterlegung bei Kalender-Zahlungen, Badge-Automatisierung in Workflows, mehr Flexibilität bei SaaS-Abrechnungen und einige wichtige Bug-Fixes. Wir gehen wie immer jedes einzelne Update durch, bewerten die Top-Features im Detail und schauen uns an, was das konkret für deine Prozesse bedeutet. Schnall dich an, es wird ausführlich.

Alle Updates der Woche im Überblick

Update Kategorie Datum Bewertung
Calendar AI: KI-gestützte Kalender-Einrichtung Neues Feature 20.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 9/10
Anthropic & Google Modelle im AI Agent Neues Feature 20.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 9/10
Custom Fields als echte Metriken Neues Feature 23.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 8/10
Badge-Automatisierung in Workflows Neues Feature 21.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 7/10
Klareres Card-on-File & 0-Euro-Handling bei Kalendern Neues Feature 20.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 7/10
Email Events: Message ID im Dynamic Picker Verbesserung 19.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 6/10
Fix: Create/Update Record Picklists mit Dynamic Values Bug-Fix 19.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐⭐ 6/10
SaaS-Kunden: Plan und Abrechnungsintervall gemeinsam ändern Verbesserung 20.08.2026 ⭐⭐⭐⭐⭐ 5/10
Instagram Explore Feed Placement eingestellt (Meta) Verbesserung 20.08.2026 ⭐⭐⭐ 3/10
Neue Templates (Web, Funnel, Email, Social, Ads) Neues Feature 22.08.2026 ⭐⭐⭐⭐ 4/10

Die Top-Features im Detail

🔥 Calendar AI: Von der Idee zum fertigen Buchungskalender in Minuten

Das ist für mich das Highlight der Woche. GoHighLevel rollt Calendar AI aus, ein KI-gestützter Assistent, der dir hilft, vom Gedanken "Ich brauche einen Kalender" bis zur ersten echten Buchung zu kommen, ohne dich durch Dropdowns und Kalendertypen zu quälen.

Die Idee dahinter ist so einfach wie stark: Du beschreibst in eigenen Worten, was du brauchst, und Calendar AI empfiehlt und erstellt den passenden Kalender für dich. Statt selbst zu entscheiden, ob du einen Round-Robin-Kalender, einen Service-Kalender oder etwas anderes brauchst, sagst du einfach, worum es geht. Die KI übernimmt die Konfiguration.

Während des geführten Flows kannst du direkt mehrere Dinge erledigen, die sonst einzeln und mühsam waren:

  • Deinen Anwendungsfall beschreiben, statt den richtigen Kalendertyp erraten zu müssen
  • Teammitglieder hinzufügen
  • Verfügbarkeiten konfigurieren
  • Einen Meeting-Ort wählen
  • Eine Live-Vorschau des Buchungskalenders sehen
  • Nach abgeschlossener Einrichtung einen Testtermin buchen
  • Kalenderfunktionen entdecken, indem du Fragen stellst oder vorgefertigte Prompts nutzt

Gerade der letzte Punkt ist unterschätzt: Viele Nutzer wissen gar nicht, was der Kalender in GoHighLevel alles kann. Über die Frage-Funktion machst du dich mit den Möglichkeiten vertraut, ohne die Doku durchzuwühlen.

Besonders spannend ist der Ausblick auf die nächste Ausbaustufe: Calendar Troubleshooting. GoHighLevel adressiert damit eine der häufigsten Support-Fragen überhaupt: "Warum wird dieser eine Slot nicht im Buchungswidget angezeigt?" Künftig analysiert Calendar AI die Kalenderkonfiguration und sagt dir konkret, warum ein Slot nicht verfügbar ist und was du ändern musst. Wer schon einmal eine Stunde damit verbracht hat, herauszufinden, warum ein bestimmter Termin nicht buchbar war, weiß, wie viel Nerven das spart.

Für deutsche Agenturen ist Calendar AI ein echter Onboarding-Beschleuniger. Neue Kunden im SaaS-Modell stolpern oft genau an der Kalendereinrichtung. Wenn dein Kunde den Kalender selbst per Beschreibung aufsetzen kann, sinkt deine Support-Last spürbar und die Time-to-Value steigt. Praxisrelevanz und Benutzerfreundlichkeit sind hier top, deshalb glatte 9 von 10 Punkten.

🔥 Anthropic & Google Modelle jetzt im AI Agent Action verfügbar

Endlich Multi-Provider im AI Agent innerhalb der Workflows. Bisher war der AI Agent Action an OpenAI gebunden. Ab sofort kannst du deinen Anbieter wählen, ein Modell aussuchen und sogar steuern, wie viel Denkleistung angewendet wird, alles über eine neu gestaltete Auswahloberfläche.

Die Modellauswahl umfasst jetzt drei Anbieter:

  • Anthropic: Claude Opus 5, Claude Sonnet 5, Claude Haiku 4.5
  • Google: Gemini 3.6 Flash, Gemini 3.1 Pro Preview
  • OpenAI: GPT-5.6 Luna, GPT-5.6 Tera, GPT-5.6 Sol, GPT-5 Nano

Der neue Model Picker gruppiert die Modelle nach Anbieter. Modelle, die Reasoning unterstützen, sind mit einem Thinking-Chip markiert, und jedes Modell trägt eine kurze Beschreibung, wofür es gebaut ist. So kannst du die Optionen vergleichen, bevor du dich festlegst, statt blind ein Modell zu wählen.

Besonders praktisch ist die Effort Control. Du stellst die Reasoning-Tiefe auf Low, Medium oder High ein, direkt aus demselben Dropdown. Höherer Effort liefert tiefere Analyse bei komplexen Aufgaben, niedrigerer Effort bringt schnellere Antworten bei einfachen Aufgaben. Die Effort-Steuerung ist bei allen Modellen verfügbar, die Thinking unterstützen.

Warum ist das so wichtig? Weil unterschiedliche Aufgaben unterschiedliche Modelle verlangen. Für eine schnelle Klassifizierung eingehender Nachrichten reicht ein günstiges, schnelles Modell mit Low-Effort. Für komplexe Zusammenfassungen, Angebotserstellung oder mehrstufige Entscheidungen willst du ein stärkeres Modell mit High-Effort. Bisher musstest du dich mit dem zufriedengeben, was OpenAI anbot. Jetzt hast du die freie Wahl und kannst Kosten und Qualität pro Anwendungsfall optimieren.

Die Nutzung ist denkbar einfach: Öffne deine AI Agent Action, klick auf das Model-Dropdown, browse nach Anbieter und nutze den Thinking-Chip sowie die Modellbeschreibung zur Entscheidung. Für Agenturen, die eigene KI-Automatisierungen für Kunden bauen, ist das ein enormer Gewinn an Flexibilität. Du kannst je nach Kundenbudget und Aufgabe das optimale Modell einsetzen und musst nicht mehr auf einen Anbieter wetten. Klare 9 von 10 Punkten für Umsatzpotenzial und Praxisnutzen.

🔥 Custom Fields als echte Metriken in Dashboards und Reports

Dieses Feature klingt technisch, ist aber ein echter Game-Changer für datengetriebene Agenturen. Numerische und monetäre Custom Fields auf Kontakten und Opportunities können jetzt als Metriken verwendet werden, nicht nur als Filter oder Gruppierungen.

Konkret bedeutet das: Du kannst diese Felder mit Sum, Min, Max oder Average aggregieren. Und zwar überall, wo Metriken leben: in Dashboard-Widgets, in Custom Reports und im Custom-Metric-Modul. Das Beste daran: Jedes neue Custom Field, das du anlegst, taucht automatisch im Metrik-Picker auf. Kein Setup nötig, kein Umweg, keine Konfiguration.

Die Anwendung ist unkompliziert:

  1. Öffne ein Dashboard-Widget, einen Custom Report oder das Custom-Metric-Modul und füge eine Metrik hinzu.
  2. Wähle im Field-Dropdown ein beliebiges numerisches oder monetäres Custom Field, zum Beispiel "Immobilienwert". Es erscheint jetzt neben deinen Standardfeldern.
  3. Wähle im Aggregation-Dropdown Sum, Min, Max oder Average.
  4. Dein Widget oder Report spiegelt sofort den aggregierten Wert des Custom Fields wider, live.

Warum das so viel bringt? Weil du jetzt genau das reporten kannst, was für dein Geschäft zählt. Wenn du Deal-Größe, Behandlungskosten, Immobilienwert oder irgendeine andere individuelle Zahl trackst, kannst du echte Dashboards darum herum bauen, statt in eine Tabelle zu exportieren. Schluss mit manueller Rechnerei: Summe, Minimum, Maximum und Durchschnitt werden live für dich berechnet, statt von Hand zusammengezählt zu werden.

Für eine Immobilienagentur bedeutet das zum Beispiel: durchschnittlicher Objektwert der offenen Deals live im Dashboard. Für eine Zahnarztpraxis: Summe der geplanten Behandlungskosten pro Pipeline-Stufe. Für ein B2B-Team: durchschnittliche Deal-Größe pro Vertriebler. All das war vorher nur mit Export und Excel möglich. Wer viel mit dem CRM und Pipelines arbeitet, wird dieses Feature lieben. Solide 8 von 10 Punkten, der einzige kleine Abzug: Es betrifft nur numerische und monetäre Feldtypen.

⚡ Badge-Automatisierung in Workflows

Badges lassen sich jetzt direkt über Workflows vergeben und als Auslöser für Folgeaktionen nutzen. Das macht es deutlich einfacher, Anerkennung zu automatisieren und zu steuern, was danach passiert.

Zwei neue Bausteine kommen dazu: Die Issue-Badge-Action vergibt automatisch ein ausgewähltes Badge, sobald deine Workflow-Bedingungen erfüllt sind. Der Badge-Issued-Trigger startet einen Workflow, sobald ein Badge vergeben wurde, und automatisiert Folgeaktionen wie das Senden einer Nachricht oder E-Mail, das Aktualisieren eines Kontakts oder das Starten einer weiteren Automatisierung.

Warum das relevant ist: Badge-Anerkennung wird damit Teil deiner bestehenden Workflows. Du kannst automatisieren, was nach der Vergabe eines Badges geschieht, und ansprechende Journeys rund um Erfolge und Meilensteine bauen. Für alle, die Memberships oder Communities betreiben, ist das ein feines Werkzeug, um Engagement zu belohnen und automatisch weiterzuführen. Ein Kursteilnehmer schließt ein Modul ab, bekommt ein Badge, und daraufhin startet automatisch die nächste Sequenz mit Glückwunsch-Mail und Freischaltung des Folgemoduls. GoHighLevel kündigt außerdem an, dass hier noch mehr Verbesserungen kommen. 7 von 10 Punkten, weil das Feature zwar nützlich, aber für viele klassische Agenturen eher ein Nischen-Thema ist.

⚡ Klareres Card-on-File und 0-Euro-Handling bei Kalender-Zahlungen

Ein durchdachtes Update, das ein echtes Ärgernis beseitigt. Bisher konnten Unternehmen einen Zahlungsbetrag von 0 Euro konfigurieren, wenn sie die Kartendaten eines Kunden hinterlegen wollten, ohne ihn zu belasten. Das führte zu einem ungewollten Erlebnis: Wurde eine Buchung kostenlos, etwa nach Anwendung eines 100-Prozent-Rabattgutscheins, konnten Kunden trotzdem aufgefordert werden, ihre Kartendaten einzugeben, und eine 0-Euro-Transaktion wurde verarbeitet.

GoHighLevel trennt diese zwei Anwendungsfälle jetzt sauber mit einer dedizierten Option "Collect Card on File" in den Kalender-Zahlungseinstellungen.

Wenn Collect Card on File aktiviert ist, werden Kunden während der Buchung um ihre Kartendaten gebeten, die Karte wird sicher für die spätere Nutzung gespeichert, sie werden bei der Buchung aber nicht belastet und es wird keine Zahlungstransaktion erzeugt. Das gibt Unternehmen eine explizite Möglichkeit, eine Karte zu hinterlegen, ohne eine Vorabzahlung zu verlangen. Perfekt für No-Show-Absicherung bei kostenlosen Erstgesprächen.

Bei aktiviertem "Charge upfront" hängt die Zahlungserfassung nun vom finalen fälligen Betrag ab. Ist der Endbetrag größer als 0 Euro, werden Zahlungsdaten erfasst und die Zahlung normal verarbeitet. Ist der konfigurierte Betrag 0 Euro, werden Kartenerfassung und Zahlung komplett übersprungen. Reduziert ein Gutschein den Betrag auf 0 Euro, wird ebenfalls übersprungen. Lässt ein Gutschein einen Betrag über 0 Euro übrig, wird der rabattierte Betrag normal erfasst.

Für Dienstleister, die mit dem Kalender und dem Invoicing arbeiten, beseitigt das eine peinliche Situation an der Kasse. 7 von 10 Punkten für saubere Logik und gute Benutzerfreundlichkeit.

Weitere Updates der Woche

✨ Email Events: Message ID jetzt im Dynamic Picker verfügbar (19.08.2026): Der Email-Events-Trigger feuert bei Öffnungen und Klicks, trug aber nie eine Kennung, welche E-Mail das Event ausgelöst hat. Jetzt führt Email Events eine eindeutige Message ID mit, die du im Body der Send-Webhook-Action als Custom Value auswählen kannst. Jede Öffnung und jeder Klick derselben E-Mail sendet dieselbe ID, eine andere E-Mail eine andere. Für Teams, die E-Mail-Engagement in ein externes Dashboard einspeisen, ist das die Lösung für saubere Deduplizierung. Ein Kontakt, der eine E-Mail viermal öffnet, kollabiert damit zu einem einzigen Engagement-Datensatz statt vier. Wer im E-Mail-Builder arbeitet und Reporting extern aufsetzt, profitiert direkt.

✨ Fix: Create/Update Record Picklists akzeptieren wieder Dynamic Values (19.08.2026): Dropdown-Felder in den Actions Create Record und Update Record boten keine dynamischen Werte mehr an. Gespeicherte Merge-Tags wie {{contact.day_1}} öffneten leer. Jetzt haben Single-Select-Dropdowns wieder den Standard-und-Dynamic-Umschalter, denselben wie in Update Contact Field. Standard-Modus bietet die durchsuchbare Picklist inklusive Bildoptionen, Dynamic-Modus gibt dir ein Textfeld mit Custom-Value-Picker für Merge-Tags. Gespeicherte Werte, die keiner Picklist-Option entsprechen, öffnen automatisch im Dynamic-Modus. Wichtig: Das Umschalten zwischen den Modi löscht das Feld bewusst, damit kein Wert versehentlich gespeichert wird. Multi-Select-Felder waren nie betroffen.

✨ SaaS-Kunden können Plan und Abrechnungsintervall gemeinsam ändern (20.08.2026): Deine SaaS-Kunden können jetzt das Abrechnungsintervall wechseln, von monatlich auf jährlich oder umgekehrt, auch gleichzeitig mit einem Upgrade oder Downgrade des Plans. Das war vorher nicht möglich. Wenn Kunden auf Jahresabrechnung umsteigen wollten, geht das nun direkt, allein oder zusammen mit einem Planwechsel. Hinweis: Proration ist für diese Änderungen aktuell nicht verfügbar.

✨ Instagram Explore Feed Placement von Meta eingestellt (20.08.2026): Meta hat im Rahmen der Marketing-API v26 das Instagram-Explore-Feed-Placement eingestellt. "Instagram Explore" ist damit kein wählbares Anzeigen-Placement mehr im Kampagnen-Erstellungsworkflow. Deine bestehenden Kampagnen laufen weiter, der Übergang passiert automatisch im Hintergrund ohne Fehler oder Handlungsbedarf. Draft-Kampagnen wird Explore automatisch entfernt, sobald das Ad Set gespeichert wird, die Auslieferung verlagert sich auf andere geeignete Placements. Das ist eine von Meta getriebene Plattform-Änderung, keine Produktentscheidung von HighLevel.

✨ Neue Templates veröffentlicht (22.08.2026): Frischer Nachschub für deine Marketingprojekte: 1 neues Website-Template (Automotive), 1 neues Funnel-Template (Marketing Agency), 1 neues Email-Template (Automotive), 4 neue Social-Templates (Health & Wellness und Creative), 2 neue Facebook-Ad-Templates (Car Rental Agency, Weight Loss) und 5 neue Google-Ad-Templates. Alle Templates sind voll anpassbar und professionell gestaltet, ideal wenn du schnell für einen neuen Kunden im Funnel-Builder oder Social Planner starten willst.

Das Release Radar Video der Woche

Im offiziellen HighLevel Release Radar (17. bis 21. August 2026) fasst das Team die wichtigsten Neuerungen der Woche kompakt zusammen. Absolut empfehlenswert, wenn du die Updates lieber im Video statt im Text konsumierst.

Weitere sehenswerte Videos der Woche:

Community-Highlights

Die GoHighLevel-Community war diese Woche wieder extrem aktiv, vor allem beim Thema KI und Verkauf. Ein paar Perlen, die sich lohnen:

Auffällig ist der klare Trend: Die Community dreht sich fast komplett um KI-Angebote, Nischen-Snapshots und die Frage, wie man mit Expertise trotz allgegenwärtiger KI punktet. Wer als Agentur eine klare Nische bedient, hat weiterhin die besten Karten.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kann Calendar AI genau und für wen lohnt es sich? Calendar AI erstellt anhand deiner Beschreibung automatisch den passenden Buchungskalender, inklusive Teammitgliedern, Verfügbarkeiten und Meeting-Ort. Du bekommst eine Live-Vorschau und kannst direkt einen Testtermin buchen. Es lohnt sich besonders für neue Nutzer und für Agenturen, die das Onboarding ihrer SaaS-Kunden beschleunigen und die eigene Support-Last senken wollen.
Welche KI-Modelle stehen jetzt im AI Agent Action zur Verfügung? Du hast die Wahl zwischen drei Anbietern: Anthropic (Claude Opus 5, Sonnet 5, Haiku 4.5), Google (Gemini 3.6 Flash, Gemini 3.1 Pro Preview) und OpenAI (GPT-5.6 Luna, Tera, Sol und GPT-5 Nano). Bei Modellen mit Reasoning kannst du den Effort auf Low, Medium oder High stellen, um Geschwindigkeit und Analysetiefe je nach Aufgabe zu steuern.
Welche Custom Fields kann ich jetzt als Metriken auswerten? Numerische und monetäre Custom Fields auf Kontakten und Opportunities. Du aggregierst sie mit Sum, Min, Max oder Average in Dashboard-Widgets, Custom Reports und im Custom-Metric-Modul. Neue Custom Fields erscheinen automatisch im Metrik-Picker, ganz ohne zusätzliches Setup.
Muss ich wegen der Instagram-Explore-Änderung etwas tun? Nein. Die Einstellung des Explore-Placements ist eine Meta-Änderung und passiert automatisch im Hintergrund. Bestehende, veröffentlichte Kampagnen laufen unverändert weiter. Bei Draft-Kampagnen wird Explore beim Speichern des Ad Sets automatisch entfernt und die Auslieferung verlagert sich auf andere Placements.
Was ist der Unterschied zwischen Collect Card on File und Charge upfront? Collect Card on File hinterlegt die Karte sicher, ohne den Kunden bei der Buchung zu belasten oder eine Transaktion zu erzeugen. Charge upfront erfasst je nach finalem Betrag die Zahlung: Bei 0 Euro (auch nach 100-Prozent-Gutschein) werden Kartenerfassung und Zahlung komplett übersprungen, bei einem Betrag über 0 Euro wird normal abgerechnet.

Fazit

KW34/2026 war eine starke KI-Woche für GoHighLevel. Calendar AI und die Multi-Provider-Unterstützung im AI Agent sind die klaren Highlights, die sowohl das Onboarding als auch die Automatisierungsqualität spürbar verbessern. Wer seine Kunden schneller startklar machen und je nach Aufgabe das optimale KI-Modell einsetzen will, bekommt hier gleich zwei mächtige Werkzeuge an die Hand.

Mindestens genauso wichtig für den datengetriebenen Alltag: Custom Fields als echte Metriken. Endlich kannst du Deal-Größe, Immobilienwert oder Behandlungskosten direkt im Dashboard auswerten, ohne den lästigen Umweg über Excel. Dazu kommen durchdachte Detailverbesserungen wie das saubere Card-on-File-Handling, die Badge-Automatisierung und wichtige Bug-Fixes bei den Record-Actions.

Unser Tipp für diese Woche: Teste Calendar AI beim nächsten Kunden-Onboarding und schau dir an, wie viel Zeit dir das spart. Und wenn du bereits mit dem AI Agent arbeitest, probiere die neuen Anthropic- und Google-Modelle mit unterschiedlicher Effort-Stufe aus, um Kosten und Qualität pro Anwendungsfall zu optimieren. GoHighLevel bleibt im Rekordtempo, und es lohnt sich, jede Woche dranzubleiben. Bis zum nächsten Roundup.

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Dirk Schmid, Geschäftsführer der Upscaled Media GmbH

Über den Autor

Dirk Schmid

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Wir setzen GoHighLevel seit Jahren als Marketing- und Automatisierungssystem für lokale Dienstleister und Handwerksbetriebe im DACH-Raum ein. In echten Kundenkampagnen, nicht nur in der Theorie als Affiliate-Partner. Was hier steht, kommt aus der täglichen Agenturpraxis. Deshalb schreiben wir auch, was nicht funktioniert, wo GoHighLevel an Grenzen stößt oder es bessere Alternativen gibt.