HubSpot ist eine der bekanntesten CRM- und Marketing-Suiten weltweit und hat sich vor allem im Inbound-Marketing einen Namen gemacht. Die Plattform bündelt Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub und CMS Hub in einem Ökosystem und wird typischerweise von größeren Marketing-Teams, B2B-Unternehmen mit komplexen Vertriebsprozessen und Konzernen genutzt, die viel Wert auf detailliertes Reporting und ein großes App-Ökosystem legen.
In diesem Vergleich geht es darum, wie sich HubSpot für Agenturen, lokale Dienstleister und KMU im Alltag schlägt, gerade im Verhältnis zwischen Funktionsumfang und Kosten. GoHighLevel bekommst du CRM, Funnels, E-Mail, SMS und WhatsApp zu einem festen Preis statt pro Nutzer und Kontakt zu zahlen. Wo HubSpot trotzdem die bessere Wahl bleibt und wo GoHighLevel günstiger und praktischer ist, zeigt der Rest dieser Seite.
Was ist HubSpot?
HubSpot ist primär ein Enterprise CRM & Inbound Marketing. GoHighLevel hingegen ist eine All-in-One Sales & Marketing Engine für Agenturen und KMUs.
Der wichtigste Unterschied:
HubSpot bestraft dich für Wachstum mit höheren Kosten. GoHighLevel skaliert ohne Preiserhöhung.
Der Kosten-Showdown: 5 User Szenario
Wir vergleichen Äpfel mit Äpfeln. Ein kleines Team mit 5 Nutzern und 2.000 Kontakte.
HubSpot
Enterprise CRM & Inbound Marketing
Geschätzte Kosten pro Monat:
~1.355€
GoHighLevel
Starter ($97) Plan
Kosten pro Monat:
$97
GoHighLevel rechnet in US-Dollar ab.
Mit GoHighLevel sparst du bei 5 Nutzern:
15.096€+ pro Jahr
Das sind 1258€ jeden Monat, die du in dein Geschäft investieren kannst.
Funktions-Vergleich
Hier siehst du auf einen Blick, wo GoHighLevel die Nase vorn hat.
Funktionsumfang im Vergleich
HubSpot deckt mit seinen Hubs praktisch jeden Marketing- und Vertriebsprozess ab und bietet eine der ausgereiftesten Reporting-Umgebungen am Markt, inklusive Attribution-Modeling und einem riesigen App-Marketplace. Wo HubSpot in der Praxis oft an Grenzen stößt, sind WhatsApp-Integration, native SMS-Automation und ein echter Funnel-Builder: Diese Funktionen fehlen im Kernprodukt oder benötigen Drittanbieter. GoHighLevel bringt genau diese Kanäle direkt mit und ergänzt CRM, Kalender und Kurs-Mitgliederbereiche im selben Abo. Für Teams, die neben E-Mail auch SMS und WhatsApp brauchen, ist der Funktionsumfang von GoHighLevel breiter, für tiefes B2B-Reporting bleibt HubSpot stärker.
Preise und versteckte Kosten
Der größte Unterschied zeigt sich beim Preismodell. HubSpot berechnet pro Nutzer und je nach Kontaktvolumen, im Beispiel-Szenario mit 5 Nutzern kommen Marketing Hub Professional und Sales Hub Pro zusammen auf rund 1.355 Euro im Monat, dazu häufig eine einmalige Onboarding-Gebühr von etwa 3.000 Euro. Wächst die Kontaktliste, steigt der Preis automatisch weiter. GoHighLevel verlangt im Starter-Plan rund 90 Euro im Monat, unabhängig von Nutzerzahl und Kontaktvolumen, ganz ohne Pflicht-Onboarding. Wer mit begrenztem Budget plant, merkt diesen Unterschied schon im ersten Jahr deutlich.
Für wen passt welches Tool
HubSpot bleibt die richtige Wahl für große B2B-Organisationen mit komplexen Vertriebszyklen, Compliance-Anforderungen und Bedarf an tiefen Integrationen in bestehende Enterprise-Systeme, hier zahlt sich der hohe Reifegrad der Plattform aus. Für Marketing-Agenturen mit mehreren Kunden, lokale Unternehmen wie Handwerker, Fitnessstudios oder Arztpraxen sowie Coaches und Berater mit begrenztem Budget ist GoHighLevel oft die praktikablere Lösung, weil ein Preis für das ganze Team reicht und Sub-Accounts für Kunden direkt eingebaut sind. Wer bereits tief im HubSpot-Ökosystem steckt, sollte den Wechselaufwand realistisch gegen die Ersparnis abwägen.
Umstieg: was du beachten musst
Vor dem Wechsel lohnt sich ein Export aller Kontakte, Deals und E-Mail-Vorlagen aus HubSpot als CSV, da GoHighLevel eigene Importwerkzeuge für diese Formate bereitstellt. Prüfe außerdem, welche Automatisierungen aktuell in HubSpot laufen, denn diese müssen in GoHighLevel neu nachgebaut werden, eine automatische 1:1-Migration von Workflows gibt es nicht. Laufende HubSpot-Verträge haben oft eine Mindestlaufzeit, kündige rechtzeitig vor dem nächsten Verlängerungstermin. Plane für die Umstellung ein bis zwei Wochen ein, in denen beide Systeme parallel laufen.
Branchen-Check: Wer gewinnt wo?
GoHighLevel gewinnt bei:
- Marketing-Agenturen (Sub-Accounts für Kunden)
- Lokale Unternehmen (Handwerker, Gyms, Ärzte)
- Coaches & Berater
- KMUs mit begrenztem Budget
HubSpot gewinnt bei:
- Großkonzerne (Enterprise) mit 50+ Mitarbeitern
- Reine SaaS-Unternehmen mit komplexen Integrationen
- Unternehmen mit strengen Compliance-Anforderungen
Fazit
HubSpot ist ein fantastisches Tool - aber es ist der Mercedes unter den CRMs: Teuer in der Anschaffung und extrem teuer im Unterhalt. GoHighLevel gibt dir die gleiche PS-Zahl auf die Straße, aber ohne die luxuriösen Wartungskosten.
Wenn du nicht gerade ein Konzern mit 500 Mitarbeitern bist, ist GoHighLevel die wirtschaftlich klügere Entscheidung.
So wechselst du von HubSpot zu GoHighLevel
- 1 Exportiere alle Kontakte, Deals und E-Mail-Vorlagen aus HubSpot als CSV-Dateien, bevor du mit der Migration beginnst.
- 2 Importiere die Kontakte in GoHighLevel und baue die wichtigsten Automatisierungen und Pipelines dort neu auf.
- 3 Verbinde deine Domain, dein Postfach und deine Kalender mit GoHighLevel, damit E-Mail-Zustellung und Terminbuchung ohne Unterbrechung weiterlaufen.
- 4 Kündige HubSpot erst, wenn alle Workflows in GoHighLevel getestet sind und du den nächsten Verlängerungstermin im Blick hast.
Häufige Fragen zu HubSpot vs GoHighLevel
Kann GoHighLevel HubSpot komplett ersetzen?
Für lokale Unternehmen, Agenturen und Coaches deckt GoHighLevel die meisten HubSpot-Funktionen ab: CRM, E-Mail, SMS, Funnels und Automatisierung. Bei sehr komplexen B2B-Prozessen mit tiefen Enterprise-Integrationen oder speziellen Compliance-Anforderungen bleibt HubSpot in bestimmten Fällen die passendere Wahl.
Was kostet der Umstieg von HubSpot zu GoHighLevel?
Die Software selbst kostet im GoHighLevel Starter-Plan rund 90 Euro im Monat ohne Onboarding-Gebühr. Zeitlich solltest du für Datenexport, Import und den Aufbau der wichtigsten Automatisierungen ein bis zwei Wochen einplanen, je nachdem wie viele Workflows aktuell in HubSpot laufen.
Wie migriere ich meine Kontakte und Deals aus HubSpot?
Am einfachsten über den CSV-Export aus HubSpot und den passenden Import in GoHighLevel. Pipelines und Deal-Stufen müssen im CRM neu angelegt werden, die Feldstruktur lässt sich beim Import aber flexibel zuordnen, sodass keine Daten verloren gehen.
Warum ist GoHighLevel günstiger als HubSpot?
GoHighLevel berechnet einen festen Preis unabhängig von Nutzerzahl und Kontaktvolumen, während HubSpot pro Nutzer und mit wachsenden Kontaktlisten teurer wird. Bei fünf Nutzern liegt der Unterschied im Beispielszenario bei mehreren hundert Euro im Monat, zusätzlich entfällt die Onboarding-Gebühr.
Für welche Unternehmen bleibt HubSpot die bessere Wahl?
Für Großkonzerne mit über 50 Mitarbeitenden, komplexen B2B-Vertriebszyklen und Bedarf an tiefen Enterprise-Integrationen bleibt HubSpot oft sinnvoller, gerade wenn bereits viel Zeit und Budget in das bestehende HubSpot-Setup investiert wurde.